Marianne Letter-Kunz |
| Manuelle Lymphdrainage (MDL) | ||
| Durch verschiedene Ursachen können die Lymphbahnen im Körper beschädigt
sein. Dadurch ist der Lymphabfluss gestört und dies führt zu Stauungen, Schwellungen und evtl. Schmerzen. Die manuelle Lymphdrainage ist eine Ödem- oder Entstauungstherapie. Mit sanften, kreisenden Bewegungen und leichtem Druck wird der Lymphabfluss angeregt und so die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphsystem und später in den Blutkreislauf zurücktransportiert. Weiter hat die Lymphdrainage eine sehr beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus. Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird die manuelle Lymphdrainage unterstützt durch die Kompressionstherapie, das heisst bandagieren der jeweiligen Körperteile. |
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| Indikationen für MDL und Kompressionstherapie: | ||
| Primäres Lymphödem | Ödem infolge angeborener Lymphgefässschädigung | |
| Sekundäres Lymphödem | erworbenes Lymphödem infolge Verletzung des Lymphgefässsystems z.B. nach Tumoroperationen, Bestrahlungen, Unfällen oder Verbrennungen |
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| Phlebödem | infolge Venenerkrankungen | |
| Traumatisches Ödem | Ödem das sich nach einer Prellung, Quetschung etc. bildet | |
| - nach Schleudertrauma | ||
| - bei Migräne | ||
| - zur Entschlackung | ||
| - Schwangerschaft | ||
| Ödem = Flüssigkeitsansammlung im Zwischenzellraum des Gewebes | ||